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Ergebnisse 2013

Wettkampfergebnisse von Bremer TriathletInnen 2013

 (Die Reihenfolge der Wettkampfberichte folgt der Aktualität, d. h., die jüngsten Ergebnisse stehen am Anfang, die älteren Ergebnisse am Ende.)

Ironman Cozumel/Mexiko - 1. Dezember 2013

Seinem Traum, einem Start bei den Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii, ist Marek Jaskolka (SG Findorff-Bremen) einen Riesenschritt näher gekommen. Allerdings hat er als Profi beim Ironman in Mexiko Punkte für das Kona Points Ranking nicht über die volle Disztanz von 226 km,  sondern nur über 225,3 km sammeln können.Wegen widriger Strömungsverhältnisse musste die Schwimmstrecke aus Sicherheitsgründen verlegt und dabei auf 3,1 km verkürzt werden. Da dabei dann mit der Strömung geschwommen wurde, waren die Schwimmzeiten dementsprechend gut.
Schon nach 34:14 Min. kam Marek als 7. von 46 Profis aus dem Wasser. Auf dem Rad, seiner schwächsten Disziplin, hatte er mal wieder einen kleinen Durchhänger und kam auf Platz 9 zum zweiten Wechsel. Dann ging aber die Post ab: Im 4 Min.-Tempo lief er die Marathonstrecke (2:49:52 Std.) und verbesserte sich noch auf Rang 4 mit der Gesamtzeit von 8:13:29 Std. (34:14/2:14/4:46:16/0:53/2:49:52).
Jetzt liegt er im Kona Points Ranking 2014 auf Platz 16. 50 Profis erhalten am Ende der Qualifizierungsperiode im Spätsommer nächsten Jahres ihre Startberechtigung für den Oktober 2014. Jtzt muss Marek vor allem sehen, wie er ab Januar das weiterte Training mit seinem neuen Job als DTU-Bundestrainer vereinbaren kann. Denn abschließen möchte er seine Karriere als aktiver Triathlet auf jeden Fall mit einem Start beim Ironman Hawaii.

Ironman 70.3 Lanzarote - 5. Oktober 2013

Zwischen dem Ironman Wales Anfang September und dem Ironman Cozumel am 1. Dezember hat Marek Jaskolka kurz vor seiner Heirat noch den Ironman 70.3 auf Lanzarote eingestreut, um weiter Punkte für das Ironman Hawaii 2014-Ranking zu sammeln. Es hat auch einiges gebracht - allerdings niocht so viel, wie von ihm selbst erwartet.
Beim 1,9 km-Schwimmen war er drittschnellster Profi. Auf dem Rad reichte es über die 90 km "nur" zu einem Schnitt von 34,37 km/h. Das warf ihn auf Platz 7 zurück. Die Position konnte er beim abschließenden Halbmarathon halten. Gefinisht hat er nach 4:26:38 Std. (22:26/2:05/2:37:08/1:44/1:23:15).

World Triathlon Championships in London - 14./15. September 2013

Bei ungemütlichen Wetterbedingungen (16 Grad Wassertemperatur im Hydeparksee, Regen) fanden die diesjährigen TriathlonWeltmeisterschaften einschließlich der Altersklassen statt. Und vier Bremer waren über die Sprintdistanz (0,75 - 20 - 5 km) dabei.
Pech hatte Uli Mix (Triathlon Club Bremen), denn im Startgetümmel beim Schwimmen bekam er einen solchen Schlag ab, dass ein Trommelfell platzte und er eine leichte Gehirnerschütterung erlitt. Trotzdem hat er nach 1:26:24 Std. (17:44/3:49/41:10/3:36/20:05) auf Platz 68 der TM55 gefinisht, in der insgesamt 94 Starter unterwegs waren. Knapp 20 Minuten länger brauchte in der TM50 Henning von Freeden (ebenfalls Triathlon Club Bremen). 1:45:29 Std. (17:56/4:47/48:49/4:45/29:14) bedeuteten Platz 109 bei 116 Startern. Und Sebastian Körner (OT Bremen) kam nach 1:10:55 Std. (11:05/3:03/35:15/2:52/18:43) in der TM30 auf Platz 35 ins Ziel.
Noch eine Minute schneller war Christian Siedlitzki (SG Findorff-Bremen) unterwegs, der für die österreichische Nationalmannschaft am Start war und es mit 120 Konkurrenten aus 22 Nationen zu tun hatte. Christian hatte sich viel vorgenommen und kam als 15. aus dem Wasser. Damit konnte er sehr zufrieden sein. Die Radstrecke hatte es dann in sich. Die 7 km lange Wendepunktstrecke, die dreimal zu fahren war, war gespickt von Kurven und aufgrund der nassen Fahrbahn kam es zu vielen Stürzen. Christian blieb davon verschont  und fuhr trotz Regen die fünftbeste Zeit und konnte viele Plätze gutmachen. Es sollte aber noch besser kommen. Obwohl die Beine durch das ewige Beschleunigen sehr müde waren, legte er zum Schluss noch die drittbeste Laufzeit hin und lief auf den ausgezeichneten 5. Gesamtrang - 1:39 Min. hinter dem AK-Sieger. Seine Gesamtzeit betrug 1:09:34 Std. (11:23/2:48/35:21/2:41/17:22).

Weltmeisterschaften Ironman 70.3 - 8. September 2013

Vom Spielerparadies in die Wüste und zurück in die Stadt - so lässt sich kurz die Strecke der Ironman 70.3.-Weltmeisterschaften beschreiben, dies dieses Jahr vorläufig zum letzten Mal in Las Vegas ausgetragen wurden. Und entgegen den letzten Jahren mussten die über 2.000 Starter dieses Mal mit einigem Regen auf der Radstrecke vorlieb nehmen - darunter auch drei Bremer, die sich im Juni beim Ironman 70.3 in Berlin qualifiziert hatten.
Fast zeitgleich kamen Holger Masuch (Triathlon Club Bremen) und Lena Ischebeck (Uni Triathlöwen Bremen) aus dem Wasser. Auf dem Rad war Holger dann wesentlich schneller, beim Laufen konnte Lena dann aber 12 Minuten raus holen. Holger platziert sich nach 5:42:44 Std. (40:02/4:33/2:49:06/3:25/2:05:38) in der Männerwertung auf Platz 994 (121.TM45). Lena belegte nach 6:00:53 Std. (40:18/4:53/3:19:47/2:21/1:53:34) den 408. Frauen-Gesamtplatz (27.TW18). Deutlich schneller war Joachim Doeding (SG Findorff-Bremen unterwegs: 4:53:42 Std.(36:36/4:12/2:36:15/1:49/1:34:41) benötigte er, belegte damit Gesamtrang 399 und gewann die TM55. Damit hat er einen Hattrick gelandet, denn schon 2 x war er Ironman 70.3-Weltmeister in der TM50.

Hier Joachims persönlicher Bericht über seinen Rennverlauf:
"Ironman 70.3 World Championship in Henderson/Lake Las Vegas: das ungewöhnliche Wetter machte was es wollte mit uns am Wettkampftag. Der Start erfolgte bei strömenden Regen im nicht enden wollenden Morgengrauen. Das Schwimmen beende ich an an 16. Stelle in der AK TM55. Nur kein Stress, solch einen Rückstand bin in nach all den Jahren leider gewohnt. Die Rad-Etappe beginnt bei Regen. Kurven, Steigungen, Abfahrten und rutschiger Belag verlangen normalerweise Vorsicht. Nicht aber heute. Das ist die Weltmeisterschaft. Hier geht es um Alles, man geht bis an die Grenzen der Vernunft und will keine Chancen vergeben. Ich fahre gut und komme mit Hilfe der angenehmen Temperatur zügig voran. Nach ca. 20 Km habe ich den Amerikaner Greg Taylor, nach meinen Berechnungen mein stärkster Konkurrent in diesem Rennen, vor mir im Visier. Greg, zu dem ich eine sehr gute persönliche Beziehung habe, ist ein Top-Athlet mit 4 Weltmeistertiteln in der Ironman Weltmeisterschaft auf Kona/Hawaii in seiner AK. Und ich musste mich von ihm vor einem Jahr in diesem gleichen Rennen, das wir jetzt bestreiten, kurz vor Schluss entkräftet überholen lassen. Solch einen Athleten darf man nicht einfach so frei und unbeaufsichtigt seine Züge machen lassen. Ich fahre kurze Zeit hinter ihm. Dann beginne ich mein Überholmanöver, fahre neben ihn, wir gucken uns kurz in die Augen, es ist nichts zu sagen und ich fahre nach vorne und davon. Etwas später, auf halber Strecke des bergigen Kurses, lässt der Regen nach. Der Asphalt wird trocken und die Wüste von Nevada entspricht langsam wieder dem Bild, das man aus diesem Teil der Welt gewohnt ist. Auf den letzten Kilometern fange ich noch den Franzosen Bernard De Kanel ein, der vor Kurzem noch Dave Scott, den legendären 6-fachen Ironman Hawaii-Sieger der 80-Jahre, bei einem Qualifizierungsrennen besiegt hatte. Nach der besten Fahrrad-Zeit in der AK fahre ich dann als 2. in die Wechselzone. Vor mir liegt nur noch ein anderer Amerikaner, Randal Walker.

Nun misshandelte uns das Wetter mit Hitze durch die jetzt zwischen Wolken strahlende Sonne. Und es fehlt der kühlende Fahrtwind. Aber mein Ziel liegt klar vor Augen und mein Körper macht bis jetzt noch fleißig mit. Geist und Körper sind vereint um die fehlenden 21,1 Kilometer so schnell wie möglich zu bezwingen. Ich renne gut und übernehme beim ersten Wendepunkt nach knapp 2 Km schon die Führung. In den ersten beiden der drei Lauf-Runden baue ich diese auch aus. Dann aber passiert das Déjà vu von 2012: In der letzten Runde fängt mein Körper an zu stottern. Die Folgen der Hitze machen sich bemerkbar, der Tank ist quasi leer, die Reserven sind am Ende und ich muss mich körperlich und geistig äußerst zusammenreißen und die verbliebenen wenigen Kräfte bis zum Ziel genauestens einteilen. Die letzte lange Steigung ist geschafft, die letzte Wendemarke auch. Jetzt geht es nur noch bergab. Auch die letzte Verpflegungsstation lasse ich links liegen - nein, trotztplagenden Durstes brauche ich jetzt nichts mehr, meinen Körper treiben nun andere Kräfte voran. Nun geht es nochmal links ab, nein, diesmal nicht um zur nächsten Runde abzubiegen, sondern in Richtung Ziel. Und dann, nach 4:53:42 Std. schaffe ich es als erster in der AK durch das Ziel, 62 Sekunden vor Greg Taylor und Weltmeister zum dritten Mal. Was für ein Tag!"

Resultate: http://www.ironman.com/triathlon/events/americas/ironman-70.3/world-championship/results.aspx#axzz2edYxlXVe

 

Ironman Wales - 8. September 2013

Nach mehrwöchiger Verletzungspause konnte Marek Jasolka (SG Findorff-Bremen) endlich wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Ein Ironman sollte es in diesem Jahr auf jeden Fall sein. Und da hatte er sich den vom Streckenprofil sehr anspruchsvollen Ironman Wales ausgesucht.
Mit dem Ergebnis kann er hoch zufrieden sein. Denn viel mehr als den 2. Platz kann man in einem Wettkampf nicht erreichen. Diese Position hielt er vom Schwimmen bis zum Zieleinlauf nach 9:18:16 Std. (47:05/5:44/5:16:02/2:03/3:07:22). Nach vorne konnte er nicht mehr raus holen (9 Min. Rückstand auf den Sieger). Und nach hinten hielt er den Drittplatzierten um eine knappe Minute auf Distanz.
Auf dem YouTube-Video taucht Marek in den ersten 20 Sekunden auf.
Hier Mareks persönlicher Wettkampfbericht:
"Nach einer durchwachsenden Saison konnte ich wieder ein ordentliches Ergebnis einfahren. Bei meiner zweiten Langdistanz überhaupt konnte ich mir beim Ironman Wales den zweiten Platz sichern und damit 1600 Punkte für das Kona 2014 Ranking. Der Ironman Wales ist bekannt für seine schwere Radstrecke mit 2000 Höhenmetern und manchmal widrigen Wetterbedingungen. Und auch im Jahr 2013 hat der Ironman Wales seinem Namen alle Ehre gemacht. Dauerregen und Temperaturen um 9 Grad haben den Athleten alles abverlangt. Ich habe mir die Radstrecke vorher nicht angeschaut und ahnte noch nicht, was mich erwarten würde. Vielleicht war das auch besser so!  Ich ging das Rennen aggressiv an. Schon als Zweiter konnte ich die Bucht von Tenby verlassen und die anspruchsvollen 180 km in Angriff nehmen. Ich habe eine Spitzengruppe von 4 Mann angeführt. Ich fühlte mich auf dem Rad sehr gut und habe das Tempo bis Kilometer 120 bestimmt. Erst dann habe ich mich etwas zurück fallen lassen, um die anderen vorne arbeiten zu lassen . Bei Kilometer 140 habe ich mich mit dem späteren Sieger Scott Neyedli von unseren zwei anderen Begleitern absetzen können und weiter das Tempo forciert. Bei Kilometer 165 geschah es dann plötzlich. Es lief auf einmal nichts mehr! Kein Druck, keine Power! Da wusste ich noch nicht, dass es an Unterkühlung lag. Auf den letzten 15km habe ich 4 Minuten eingebüßt und dennoch die zweite Wechselzone noch auf Platz 2 erreicht. Total schon entkräftet nahm ich den Marathon in Angriff. Trotz einen relativ lockeren Tempos um 4:10-15 min/km konnte ich den Rückstand bis km 35 auf 1:30 Min. reduzieren. Ich hatte da noch fest an einen Sieg geglaubt. Doch dann ein ähnliches Drama wie schon beim Radfahren. Urplötzlich war die Kraft weg und damit auch die Chancen auf den ersten Ironmansieg. Ich lief die letzten 7km nur noch um 5:30 Min./km und konnte mich gerade noch so eben vor dem heranstürmenden Michael Göhner ins Ziel retten. Nach dem Zieleinlauf musste ich 2 Std medizinisch behandelt werden, da meine Körpertemperatur auf 35 Grad gesunken war. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Vor allem mit meiner Radleistung trotz des Einbruchs. Das Rennen stimmt mich positiv auf die nächsten Rennen und ich freue mich schon auf den nächsten Ironman in Mexiko am 1 Dezember".

Cologne Triathlon Weekend - 31. August/1. September 2013

Jonas Czwikla von den Uni Triathlöwen Bremen startete beim diesjährigen Cologne Triathlon Weekend auf der Halbdistanz. Nach soliden Schwimm- und Radzeiten (31:17 Min. bzw. 2:28:41 Std.) befand er sich beim zweiten Wechsel unter den Top 50. Auf Grund seiner Laufschwäche und einer daraus resulktierenden Halbmarathonzeit von 1:48:06 Std. kam er letzendlich auf Platz 106 mit einer Gesamtzeit von 4:48:05 Std. zufrieden im Ziel an.

ICAN Triathlon Nordhausen - 25. August 2013

Die spanische ICAN Serie hat nun auch in Deutschland Einzug genommen und zwar in Nordhausen im Südharz. wei Bremer vom Triathlon Club Bremen waren dabei.
Die Distanz ging über 1,9 - 90 - 21 km  und der Auftakt startete im Sundhäuser See bei angenehmen 21Grad Wassertemperatur. Die Schwimmstrecke wurde in zwei Runden, mit kurzem Landgang, absolviert. Die anschließende, doch sehr windige aber schöne Radrunde, schlug mit etwas über 800 Hm zu buche. Die Schwimm-Radwechselzone wurde vom See dann in den Nordhauser Innenstadtbereich verlegt, wo dann der anschließende Lauf stattfand. Die Laufstrecke war in 4 Runden unterteilt und war (wohl nur für Norddeutsche) anspruchsvoll und wenn man Marc's Aufzeichnungen glauben darf, mit 230 Hm gespickt.
Die Ergebnisse im einzelnen:
Marc Freerks: 36:11/2:39/2:37:16/2:01/2:01:12/5:19:17 Std. - Platz 8 TM45, PLatz 47 gesamt
Thomas Jaeschke: 31:18/2:38/2:34:28/1:45/1:52:24/5:03:33 Std. - Platz 5 TM45, Platz 36 gesamt.

Ratzburger Inseltriathlon - 25. August 2013

Am Wochenende fand in Ratzeburg der 29. Inseltriathlon statt. Bei bestem Triathlonwetter gingen auch drei Athleten vom Triathlon Club Bremen an den Start. Alle drei nahmen die Mitteldistanz (2/80/20) in Angriff und finishten mit guten Ergebnissen. Am Schnellsten kam Jens Röder im Ziel an. In 4:32:04 Std. (33:54/2:20:19/1:37:49) bewältigte er die Strecke. Jens wurde Gesamt 52. und in seiner Altersklasse 13. Karl Buschmann verfehlte knapp die 5 Stundenmarke, in 5:03:03 Std. (38:47/2:31:44/1:52:31) wurde er Gesamt 134. und AK 30. Der dritte im Bunde war Christian Kirchner, er überquerte die Ziellinie nach 5:38:46 Std. (38:42/2:53:45/2:06:18). Das bedeutete in der Gesamtwertung Platz 196 und in seiner AK den 30. Platz. Am Ende des Tages waren sich die Teilnehmer einig, eine schöne Veranstaltung mit welliger Radstrecke und anschließendem Crosslauf um den Küchensee.

Inferno Triathlon in Murren am Schilthorn / Schweiz - 18. August 2013

Ausgezeichnet geschlagen hat sich Käthe Reichert vom Radclub Bremen bei ihrer Premiere am Schilthorn. Sie erreichte bei diesem Extremtriathlon nach 12:16:29 Std. als 20. Frau das Ziel und wurde beste Deutsche. Hier der persönliche Bericht von Ra-käthe über ihr Saisonhighlight:

"So war der Inferno

Wer Lust auf ein Rennen hat, dessen Namen doch ein ganzes Stück weit Programm ist und etwas Kontrast zur ewigen Ebene Norddeutschlands sucht, der könnte ins Berner Oberland fahren und beim Inferno starten. Neben der gängigen Triathlonausrüstung braucht man noch ein MTB. Ansonsten ist alles wie immer. Fast. Ich hatte dort einen verdammt schönes Rennen. Aber schön ist ja immer relativ.
Das Ganze startet morgens im Thuner Strandbad im Morgengrauen mit der ersten Aufgabe quer durch den See nach Oberhofen zu schwimmen. Komplett flach, kein einziger Höhenmeter. "Orientiert euch am beleuchteten Schloss, der Ausstieg ist ein paar Meter rechts davon" hab ich noch im Ohr. Nach ner viertel Stunde im Wasser wird es aber hell und das Schloss ist möglicherweise weiterhin beleuchtet, nur nicht mehr zu erkennen. Macht ja nichts, der See ist breit, es gibt kaum Getümmel, allerdings ist es auch nicht so ganz einfach auszumachen, wo man hin muss. Ein paar Kajakfahrer begleiten uns und irgendwo sollen auch (sehr kleine) Bojen gewesen sein. Ich erfreue mich am klaren Wasser und komme nach 3,1km ganz entspannt aus dem 18 Grad warmen Wasser. 
Rauf aufs Rennrad und 97km mit 2145hm ist die nächste Aufgabe. Man gibt uns 300m zum Einrollen und schon die erste Rampe. Ruhig Brauner sag ich mir, der Tag ist noch lang, wer dich jetzt mit Puls 200 überholt muss nicht früher im Ziel sein. Malerisch geht es am Thuner See entlang, den Beatenberg hoch und wieder runter, danach 30km relativ flach, bevor der lange, eigentlich endlos lange Anstieg zur Großen Scheidegg wartet. Einmal werde ich von einem älteren Pärchen mit E-Bikes überholt (Urlauber, Frechheit) und plötzlich schieben einige Leute vor mir. Hola, ist wohl wirklich nicht schlecht steil. Aber so schlimm kommt es bei mir nicht, der kleinste Gang wird bemüht und irgendwann kommt das „noch 1km bis zum Gipfel Schild“. Die Belohnung ist eine rasante Abfahrt, die in Grindelwald in der zweiten Wechselzone endet. 
 
Runter vom Rennrad und rauf aufs MTB. Teil drei ist ganz einfach: 30km Mountainbike erst 1100hm den Berg hoch unddannwieder runter. Puhh, es wird warm und der Anstieg zieht sich. Einmal mach ich kurz an einem Brunnen halt, kipp mich Wasser über den Kopf und weiter geht’s. Die letzen 500m des Anstiegs sind so steil, dass eigentlich alle schieben. Wobei, einen Typen hab ich fahren sehen. Respekt. Ich schiebe gerne. Runter geht’s dann erst über Feldwege, dann ein paar nette Trails und schliesslich eine ziemlich enge und kurvige Schotterpiste von Wengen ins Tal. Wer bremst verliert ist das Motto, zwei, drei Mal komm ich dem  Zaun ziemlich nahe, aber letztendlich schaffe ich es doch ohne Schaden zu Ende zu
radeln.
 
Und dann geht der eigentliche Spaß erst los, denn Aufgabe vier lautet einmal hoch aufs Schilthorn. Das sind 25km und 2175hm. Erfreulicherweise geht es die ersten 5km bergab, dann eine Abzweigung und schwubs ist es so steil, dass ich schon mal ne Walkingeinlage einlege. Aber die um mich herum machen das nicht anders, kann so falsch nicht sein. Immer weiter, immer höher, nach zwei Stunden ist das Bergdorf Mürren erreicht. 
Hier kann man sich nochmal warme Klamotten anziehen und dann geht’s in den finale Showdown. Schau nicht nach oben!  Oder doch? Ich sehe das Gipfelrestaurant des Schilthorns - puhh ist das weit oben. Immer weiter. Zwischenzeitlich ist es zu steil zum walken, ich tendiere zum Schwanken, ein Schritt vor den anderen und immer weiter. Neben mir Leute stehen Leute mit Krämpfen oder sitzen völlig fertig auf einem Stein. Mir geht’s eigentlich ganz gut und verdammt noch mal, ich will da hoch. Die letzen beiden km sind hochalpin und eine ordentliche Kletterpartie. Aber jetzt kann einen keiner mehr stoppen und nach 12h 16min komm ich oben an. Wow, was eine Aussicht! Geile Berge. Mir geht’s gut und das Leben ist schön. Danke Inferno.
Käthe"
 

 

Gewoba City Triathlon Bremen (mit Bremer Landesmeisterschaften Triathlon) - 18. August 2013

Sebastian Körner (OT Bremen) heißt der alte und neue Bremer Landesmeister über die Olympische Distanz. Bei den Frauen setzte sich in einem starken Wettkampf die Las Vegas -ualifikantin Lena Ischebeck (Uni Triathlöwen Bremen) gegen die Konkurenz durch. Mit insgesamt 47 Teilnehmern wurde im Rahmen der Heimverantstaltung des Bremer Verbandes die diesjährige Landesmeisterschaft durchgeführt. Im Männerwettkampf kam Carl-Heinz Meyer Frese (SV Bremen 10) nach 21:15 Min. als erster Bremer aus dem Wasser. Kurz dahinter folgte Sven Kruse (SV Bremen 10).  Sebastian Körner erreichte 45 Sek. nach dem Führenden die Kaimauer des Europahafens und überholte die beiden Schwimmspezialisten bereits in der Wechselzone. Auf der Radstrecke arbeiteten sich Christoph Tapken (OT Bremen), Henrik Endl ( Uni Traithlöwen Bremen) und Kay Schwarzer (OT Bremen) hinter Sebastian nach vorne. Ein zu früher Wechsel in der dritten Runde kostete Christoph ein paar Minuten, so dass er auf den vierten Platz zurückfiel. Mit einem Vorsprung von 4:30 Min. ging Sebastian vor Henrik auf die Laufstrecke. Obwohl Henrik an diesem Tag der stärkere Läufer war, konnte er Sebastians Sieg nicht mehr gefährden. Sebastian hat erneut gezeigt, dass die Ausgeglichenheit im Triathlon entscheidend ist. So war er in allen drei Disziplinen stark, leistete sich keine schwache Disziplin und wurde somit Bremer Landesmeister.  Den Vizemeistertitel sicherte sich Henrik Endl. Auf den Plätzen folgten Christoph Tapken, Kay Schwarzer, Jörn Schumm und Oliver Blau (beide Uni Triathlöwen Bremen). Im Frauenrennnen kam Britta Uhde (Uni Triathlöwen) nach 25:48 Min. mit einem zweiminütigen Vorsprung vor Lena Ischebeck aus dem Wasser. Weitere 2 Minuten dahinter folgten Meike Wocken (TCB) und Stefanie Jentsch (OSC Bremerhaven).  Auf dem Rad setzte sich die Vorjahresmeisterin Sabine Schick (Triathlon Club Bremen) an die Spitze des Frauenrennen. Mit einer Zeit von 1:06:36 Std. fuhr sie der Konkurenz deutlich davon und ging als erste auf die Laufstrecke. Lena Ischebeck folgte ihr als Zweite mit einem Abstand von 1:30 Min. Auf dem abschließenden 10km-Lauf hatte Lena dann die besten Beine. Mit der schnellsten Laufzeit von 46:01 Min. entschied sie das Rennen für sich und wurde Bremer Landesmeisterin. Sabine Schick wurde Vizemeisterin. Auf den Plätzen folgten Stefanie Jaensch, Britta Uhde, Meike Wocken und Conny Claußen (beide Triathlon Club Bremen). Für die junge Lena Ischebeck ist es der erste Bremer Landesmeistertitel. Wir freuen uns auf weitere tolle Ergebnisse und wünschen ihr viel Erfolg bei den 70.3- Weltmeisterschaften in Las Vegas. Alle Ergebnisse unter: www.gewoba-citytriathlon-bremen.de

Ironman 70.3 European Championship - 11. August 2013

Philipp Cohrs (TCB) startete auf dem anspruchsvollen Kurs in WIesbaden. Der Vizelandesmeister auf der Mitteldistanz  stieg nach 31:02 Minuten aus dem Wasser. Die 90 km Radstrecke mit ihren insgesamt 1.450 Höhenmetern absolvierte Philipp in starken 2:46:26 Std. Für den anschließenden Halbmarathon benötigte er in 1:31:09 Std. Die Gesamtzeit von 4:54.04 Std. reichte für Platz 274 und Rang 49 in der AK 25. Alle Ergebnisse unter: www.ironmanwiesbaden.com

Altwarmbüchener Triathlon - 11. August 2013

Ronald Gerber von den Uni Triathlöwen war zur Premiere des Altwarmbüchener Triathlon in die Region Hannover gereist. Für die Volksdistanz benötigte er 1:21:19 Std. und plazierte sich auf Rang 9 der AK MK3M und auf Rang 55  des Starterfeldes. (18:02 /35:51 /27:25 ) 

Deutsche Polizeimeisterschaften am Arendsee - 11. August 2013

Vier Bremer Polizisten und eine Bremer Polizistin  (gleichzeitig DTU-Startpassinhaber bei OT Bremen) waren bei den Deutschen Polizeimeisterschaften über die Olympische Distanz (1,5 - 40 - 10 km) beim Arendsee-Triathlon in Sachsen-Anhalt am Start. Leider passen musste Sebastian Körner, der z. Z. wahrscheinlich beste Bremer Triathlet. An dem Vorabendessen muss was nicht in Ordnung gewesen sein. So schaffte er zwar noch das Schwimmen, musste dann aber schnell kreidebleich vom Rad steigen.
Bei 63 Startern platzierte sich in dem Rennen ohne Windschattenfreigabe auf Rang 30 (6.TM35) Christoph Tapken nach 2:07:59 Std. (28:00/1:01:50/38:08). Kay Schwarzer belegte Platz 45 (12.TM30) nach 2:15:06 Std. (27:34/1:02:24/45:06). Für Sebastian Schönewolf reichte es nach 2:29:09 Std. (37:05/1:09:40/42:23) zu Rang 58. Abgehängt nach dem Schwimmen war es für ihn danach eine Solo-Fahrt. Im Frauenfeld stellte sich Wenke Schauer der starken Konkurenz. Ihre Endzeit von 2:38:11 Std. reichte für Rang 37. ( 36:35/ 1:14:45/46:59). 
Alle Ergebnisse unter: www.tf-obg.de

29. Wolfsburger Volkstriathlon - 10. August 2013

Zwei Bremer waren bei dem von der Polizei organisierten Wolfsburger Volkstriathlon (0,6 - 22 - 5,5 km) am Start und einer war ganz weit vorne dabei.
Christian Siedlitzki (SG Findorff) - nach dem Schwimmen noch auf Gesamtrang 17 - machte auf dem Rad und beim Laufen Platz für Platz gut. Am Ende kam er nach 1:10:49 Std. (11:12/38:45/20:52) als 5. und Sieger seiner TM45 ins Ziel.
Viktor Kimmel (Triathlon Club Bremen) als relativ schlechter Schwimmer rollte auch das Feld von hinten auf und finishte nach 1:17:52 Std. (13:00/43:56/20:56) auf Gesamtplatz 39 (4.TM25).

20. Silbersee Triathlon Stuhr - 28. Juli 2013

Bei der Traditionsveranstaltung der Stuhrer Wölfe gingen zahlreiche Athleten des Bremer Verbandes an den Start. Bei perfekten Bedingungen zeigten sie auf der der Olympischen Distanz, im Sprint oder in der Staffel tolle Leistungen. Hervorzuheben sind der hervorragende 9. Gesamtplatz von Philip Cohrs ( TCB) über die Olympische Distanz und der 4. Gesamtplatz von Edward Gantino (TCB) über die Sprintdistanz. Philipp holte sich hier den nötigen Feinschliff für die 70.3 Europameisterschaften am 11. August in Wiesbaden. Weiter  gab es einen Staffelsieg der Uni Triathlöwen über die Olympische Distanz. Einige Helfer des Verbandes unterstützen die Wölfe bei der Durchführung an der Strecke, in der Wechselzone und im Ziel. Die detailierten Ergebnisse unter: www.silbersee-triathlon.de

Dextro Energy Triathlon Hamburg - 20./21. Juli 2013

Wie zu erwarten hat Joachim Doeding (SG Findorff-Bremen) seine Altersklasse TM55 in Hamburg gewonnen: Mit der Gesamtzeit von 2:18:03 Std. (28:37/4:37/1:02:55/3:21/38:21) war er auch insgesamt sehr weit vorne und belegte Platz 21.

Datev Challenge Roth - 14. Juli 2013

Insgesamt 12 Bremer/innen nahmen in diesem Jahr die Challenge Roth in Angriff. einer von OT Bremen, drei vom Radclub Bremen und acht vom OSC Bremerhaven. Gemeinsam mit 5.000 anderen Athleten ging es über die 226 km der Langdistanz.

Hier der Bericht von "Sanni" :

"Sonntag 14.07.2013: Für Käthe, Marc und mich brach der längste Tag des Jahres bei der Challenge Roth an. 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42 km Laufen sollten an diesem Tage in Angriff genommen werden. Schon Tage vorher stieg die Aufregung. Ablenkung wurde uns in diesen Tagen reichlich geboten. So besuchten wir Donnerstag die Hüttengaudi auf dem Festplatz (die Mädels mit Dirndl), Freitag folgten wir einer Einladung zum Grillen in Nürnberg und Samstag trafen wir das Supportteam noch einmal zur Henkersmahlzeit beim Italiener in Hilpoltstein. Die Nacht von Samstag auf Sonntag war kurz und unruhig. Unser Wecker klingelte um 4:00 Uhr. Dann Verkehrschaos um den Schwimmstart. Schwimmstart der Frauen über die 3,8 km war um 6:45 Uhr. Marc startete um 7:15 Uhr.  Jede Schwimmgruppe bestand aus ca. 500 Teilnehmern. Die Wassertemperatur betrug um die 22 °C. Käthe und Marc kamen gut durchs Wasser. Ich hingegen habe irgendwie den Anschluss verpasst. Die ersten 90 Radkilometer liefen bei uns recht gut, doch in der zweiten Runden kamen die ersten Hürden und der Wind nahm zu. Am Ende der Radstrecke konnte sich von uns keiner mehr so richtig vorstellen, jetzt noch 42 km zu laufen, aber da mussten wir jetzt, wie all die anderen Athleten auch, durch. Der Laufpart war bei der Hitze extrem anstrengend und Gehpausen blieben leider dieses Mal nicht aus. Trotzdem haben wir uns bis zum Ende durchgekämpft und freuten uns, in den Zielkanal von Roth einlaufen zu dürfen. Es gab zwar dieses Mal keine neuen persönlichen Bestzeiten, aber dafür haben wir ja auch noch in den nächsten Jahren die Möglichkeit. Wir danken unserem Support-Team aus Bremen (Maren, Marie-Claire, Henning), Erlangen (Sandra und Pablo), Köln (Anni), Nürnberg (Ellie und Christoph) und Herzogenaurach (Akki) sowie Wilhelmshaven (Tina und Achim). Nach meinem Zieleinlauf in Roth habe ich noch gesagt, dass ich nie wieder eine Langdistanz machen möchte, aber schon am nächsten Tag sah die Welt schon wieder ganz anders aus ;o)! Unglaublich oder? "

Sandra Richter: 1:20:54 / 05:45:12 / 03:57:18 / 11:13:57 (AK 18 / G 96)
Käthe Reichert: 1:07:08 / 05:41:42 / 04:17:02 / 11:11:34 (AK 16 / G 89)
Marc Freerks  : 1:12:51 / 05:31:16 / 04:38:15 / 11:35:54 (AK 289 / G 1466)
Alle Ergebnisse unter www.Challenge-roth.de

Marc auf der Laufstrecke in Roth

Sandra wird durch die Bremer Unterstützer angefeuert /  Käthe auf der Radstrecke

Und hier der Bericht vom Frank Gaida:
Speed is Sex, but Distanz is Love

"Insgesamt 8 Athleten vom OSC haben sich in diesem Jahr der Herausforderung "Ironman" gestellt und sind zur Challenge nach Roth gereist. Iris, Swantje, Mirco, Frank , Jörg, Dirk und Sören außerdem noch Kristina als Staffelschwimmerin. Dazu war noch ein geniales Supporterteam bestehend aus Claudia, Marco, Nils, Marcus und Monika, plus den Überraschungsgästen "Eisenkalle" und Jutta sowie Sassi mit Thomas, vor Ort.
Alle Teilnehmer waren nun heiß auf diesen Wettkampf, schließlich dauerte die Vorbereitung fast ein Jahr. Mit jedoch unterschiedlichsten Gefühlen und Erwartungen. Teilweise angeschlagen, sehr ambitioniert oder einfach nur locker. Auf jeden Fall steht man voller Ehrfurcht vor dieser Herausforderung, so viel kann an diesem Tag passieren da nicht alles planbar ist.

ROTH = Triathlon
Nirgends auf der Welt gibt es seine solche Atmosphäre. In den Tagen vor den Start konnte man auf dem Wettkampfgelände Triathlon quasi Atmen. Auf der Pastaparty und der Wettkampfbesprechung bekommt man eine Gänsehaut! Alles ist irgendwie anders, noch intensiver. Unbeschreiblich, am besten selbst erleben!

Der Wettkampf.
Nahezu ideale Bedingungen , ca. 26 Grad, sonnig, leichter Wind aus Nord, Wasser ca. 21,5 Grad, so der Forecast.
6:30 h der erste Startschuss. Die Profis! Das Herz schlägt bis zum Hals, schnell nochmal zum Dixi! Challenge, das bedeutet faire Wellenstarts. Wir starten in der Reihenfolge Mirco, dann Iris und Swantje, Sören, Jörg, Frank und schließlich Dirk. Jeder ist nun auf sich allein gestellt, am längsten und härtesten Tag des Jahres. Jetzt werden unendliche viele Trainingsstunden auf die Strecke gebracht. Zuletzt startet dann noch Kristina für ihre Staffel.

3,8 km schwimmen im Kanal, von Brücke zu Brücke! Verdammt, ganz schön weit, man kann kaum von einer Brücke zur anderen sehen. Ca. 60 bis 90 Minuten, Armschlag um Armschlag. Doch die Zeit ist jetzt relativ, plötzlich ist man schon da. Wo? In einer unglaublichen Stimmung. Motivation pur! Ruhe bewahren, Beutel suchen. Alles wurde  schon während des Schwimmens durchgespielt. Die üblichen Handgriffe bis hin zum  Rad aufnehmen.

180 km Radfahren. Ryhtmus finden, keep cool, bloß nicht hinreißen lassen. Der flüssige Kurs in Roth fängt recht human an . Es geht leicht bergab, ideal. Die ersten leichten Steigungen, kein Problem. Es wird wärmer , es wird heiß, man merkt es an den Steigungen. Mit Vollgas geht es Richtung Greding. Linkskurve, plötzlich die Wand, laute Musik, viele Menschen. Kette links und hoch stampfen. Geht doch:-), jetzt wieder flüssig Richtung Solarer Berg. Alp de Huez ist nichts dagegen, man fährt in eine Wand aus Menschen. Wo ist der Berg? Tausende tragen ein rüber und schon ist man oben. Geiiiiiiillll ! Wir sind die Größten, wir sind Helden. Zumindest fühlt es sich so an. Ernüchterung! Verdammt heiß wird es, immer schön kühlen. Da stehen die Freunde und schicken uns lautstark in die zweite Runde. Der Wind nimmt nun doch etwas zu. Es wird härter! Beim zweiten mal ist alles anstrengender. Doch endlich kommt die Wechselzone 2 in Reichweite.  Jetzt nur noch kleine Gänge fahren und das Lactat aus den Beinen bekommen. Wenn möglich auch noch etwas dehnen auf dem Rad. Schon ist man da, und wieder hat man alle Handgriffe vorgedacht. Aber was in der Wechselzone passiert gibt es nur in Roth. Unglaublich motivierte Helfer! Sie nehmen das Rad, reichen dir den Beutel, helfen dir beim anziehen und cremen dich sogar ein. Am liebsten würde man bleiben! Trotzdem, keine Zeit verlieren und auf die Laufstrecke.

42,2 km Rundkurs. Meistens gerade aus, meistens am Kanal, meistens in der prallen Sonne. Mental nicht gerade einfach. Wieder muß ein Rythmus gefunden werden. Bloß nicht überzocken. Wo ist der Fahrtwind? Ich glaube ich platze, Wasser! Erste Krämpfe werden einfach weggelaufen. Runter zum Ländle. Hier steht die Luft und die Massen. Unser Support Team puscht uns, schön sie zu sehen. Ab jetzt ist der Blick aber fokussiert. Konzentration auf Kühlung, Trinken und Puls. Ewig weit ist es bis zum ersten Wendepunkt. Wo sind die Anderen? Wie geht es ihnen?
Einer nach dem Anderen taucht auf. Riesen Freude, da ist Swantje. Juchhuuu! Erste Gedanken man könnte es schaffen, man wird es schaffen! Doch jetzt kommen auch die Kriesen und der zweite Wendepunkt. Fies, in der prallen Sonne leicht bergauf. Mann kann keine Gele, Isodrinks oder Cola mehr sehen, alleine der Gedanke daran bringt einen zum Würgen. Aber man braucht das Zeug, sonst bleibt man einfach stehen. Scheiß Hitze, zurück zum Kanal da war eine Passage mit Schatten und leichter Briese. Gewissheit! Ich schaffe es! Jetzt mal ein vorsichtiger Blick auf die Uhr. Erste Gedanken die über das Finish heraus gehen. Die Zeit rückt nun in den Focus. Die Bestzeit wird real. Nochmal durchs Ländle, dann hoch nach Roth gestampft, über den Marktplatz und zurück zum Stadion. Hinein in den Hexenkessel. Gänsehaut , Tränen, Erleichterung, Freude, Müdigkeit. Da sind alle unsere Freunde wieder, ihr seit Weltklasse! Danke! Wenn ich im Ziel bin lass ich mich einfach fallen, alles ist egal. FINISH!!

Jetzt erstmal ein Weizen und ab zu den Freunden ins Stadion und mit ihnen gemeinsam auf die anderen warten. Mirco ist schon lange da. Dann kommt Jörg gezeichnet vom Marathon. Iris, wie immer ziemlich locker. Wo, ist Sören? Ausgestiegen bei km 32, Schwindelanfälle. Jetzt kommt unser Rookie Dirk mit schmerzverzerrten Gesicht . Ab km 5 nur noch humpelnd. Du Tier, Respekt! Und schließlich Swantje, lächelnd, platt und wie immer in neuer Bestzeit.

Unsere Support Team checkt sogar unsere Räder aus, während wir versuchen unsere Speicher wieder zu füllen. Gemeinsam genießen wir dann diese einmalige Atmosphäre im Stadion. Jeder wird frenetisch ins Ziel gepuscht. Caroline Steffen meint später sogar, daß sie nächstes Jahr lieber ein paar Stunden später finisht um diese Erlebnis auch zu gekommen. Dann das große Feuerwerk, das gibt uns den Rest. Ein unvergesslicher Tag.

Und wie man lesen kann, ziemlich emotional. Eben Roth".

 

Ergebnisse


Frauen

Platz   Platz-AK   Name                  Schwim   T1    Bike     T2    Run      Gesamt
----------------------------------------------------------------------------------------
 216.   32. (W45)  Burghardt, Iris       1:34:11  5:59  6:02:26  4:28  4:31:34  12:18:35 
 296.   55. (W40)  Steudte, Swantje      1:33:43  7:37  6:33:01  8:34  4:41:09  13:04:01 
 

Männer

Platz   Platz-AK   Name                  Schwim   T1    Bike     T2    Run      Gesamt
----------------------------------------------------------------------------------------
 276.   63. (M40)  Strüber, Mirco        1:04:29  2:44  5:04:03  1:57  3:38:37   9:51:48
1108.   61. (M50)  Gaida, Frank          1:09:04  2:34  5:31:44  3:37  4:17:49  11:04:46 
1532.  361. (M40)  Mannott, Jörg         1:19:06  4:01  5:43:43  2:53  4:30:52  11:40:33 
1768.  356. (M45)  Brettschneider, Dirk  1:13:37  4:25  5:52:17  3:37  4:45:59  11:59:53

 

Ironman European Championship Frankfurt - 7. Juli 2013

Zwei Bremer Athleten starteten in der Mainmetropole und begaben sich bei hochsommerlichen Temperaturen  auf die 226km der Langdistanz. Jan Trappschuh von der Airbus Sportgemeinschaft Bremen zeigte ein sehr ausgeglichenes Rennen. Seine Splitzeiten betrugen für die 3,8km Schwimmen 1:09:21 Std., auf den 180 Radkilometern benötigte er 5:54:27Std. und den abschließenden Marathon bezwang er in 3:51:33 Std. Damit belegte er in seiner Altersklasse TM35 den 190. Platz und wurde im Gesamtfeld 1.113. Christoph Tapken vom OT Bremen erfüllte sich in Frankfurt den ersehnten Traum von der Hawaiiqualifikation. Seine Schwimmzeit von 55:41Min., sein Radsplit von 4:59:00 Std. und die Laufzeit von 3:14:46 Std. reichten zu einem Finish von 9:14:11Std. Damit belegte er in seiner Altersklasse TM35 unter den 405 Startern den 7. Rang und löste so das Ticket für die Ironman-Weltmeisterschaft Anfang Oktober auf Hawaii. Christoph erreichte im Gesamtfeld als 77. die Ziellinie und belegte unter den ca. 2.600 Amateuren den 33. Rang. 

5. Nehlsen-Triathlon am Grambker Sportparksee in Bremen (mit Bremer Landesmeisterschaften Sprinttriathlon) - 7. Juli 2013

Bei idealem Triathlonwetter (20,1 Grad Wasser- und 26 Grad Lufttemperatur) wurden die Bremer Landesmeisterschaften Sprinttriathlon im Rahmen des 5. Nehlsen-Triathlon am Grambker Sportparksee ausgetragen. Die Titel errangen Sebastian Körner (OT Bremen) und Sabine Schick (Triathlon Club Bremen) nach 750 Meter Schwimmen, 20 km Rad und 5,4 km Laufen.
Sebastian Körner führte schon nach dem Schwimmen, wenn auch nur mit wenigen Sekunden vor Carl-Heinz Meyer-Frese und Sven Kruse (beide SV Bremen 10). Auf dem Rad fuhren dann Christian Siedlitzki (SG Findorf-Bremen) und Kay Schwarzer (OT Bremen) auf die Plätze 2 und 3 vor. Körner konnte seinen Vorsprung aber auf eine Minute ausbauen. An dieser Reihenfolge änderte sich nichts mehr bis zum Zieleinlauf. Körner gewann den Bremer Landesmeistertitel nach der Gesamtzeit von 1:01:08 Std. Christian Siedlitzki brauchte 1:03:02 Std., Kay Schwarzer 1:05:56 Std. Den Mannschaftserfolg von OT Bremen komplettierte Sebastian Schönewolf auf Platz 8. Die Mannschaften der Uni Triathlöwen Bremen und des Triathlon Clubs Bremen erreichten die Ränge 2 und 3.
Bei den Frauen übernahm Meike Wocken (Triathlon Club Bremen) beim Schwimmen zunächst die Führung vor Gabriele Thomas (LG Bremen-Nord) und ihrer Vereinskameradin Conny Claußen. Mit der deutlich besten Radzeit fuhr dann Sabine Schick (ebenfalls Triathlon Club Bremen), nach dem Schwimmen noch Sechstplatzierte, an die Spitze. Ihre Führungsposition verteidigte sie bis ins Ziel, das sie nach 1:17:58 Std, erreichte. Zwei Minuten später folgte ihr Meike Wocken. Und Conny Claußen, die auf dem Rad zunächst auf Platz vier zurück gefallen war, erreichte mit der deutlich besten Laufzeit Platz 3. Das TCB-Trio gewann auch die Mannschaftswertung.

Und hier die Bilder von den Siegerehrungen (von Wolfgang Niederau/inconi Eventfotografie):

 

Tankumsee-Triathlon in Gifhorn - 30. Juni 2013

Einziger Bremer Starter beim Tankumsee-Triathlon in Gifhorn (0,6 - 20 - 5 km) war Chrtistian Siedlitzki (SG Findorff-Bremen). Im 400-köpfigen Männer-Startfeld belegte er nach 1:02:33 Std. (10:50/32:25/19:18) Platz 9 und wurde Zweiter der TM45. Weitere Ergebnise unter: www.gifhorn-triathlon.de

T3-Triathlon in Düseldorf (mit Deutschen Meisterschaften der Altertsklassen) - 30. Juni 2013
Drei Bremer vom Triathlon Club Bremen waren bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen über die Olympische Distanz (1,5 - 40 - 10 km) am Start mit insgesamt 300 Teilnehmern - und einer konnte die Rückreise mit dem Meistertitel in seiner AK antreten!
Manfred Hinzmann als Ältester finishte auf Platz 291 nach 2:58:43 Std. (33:47/1:11:36/1:05:10). Damit ließ er noch einige deutlich jüngere Starter hinter sich und siegte in der TM75. Schnellster Bremer auf Platz 123 (13. TM25) war Viktor Kimmel, der 2:11: Std. (26:40/1:04:47/39:03) benötigte. Mit 16 Sekunden Abstand folgte ihm Lüder Kruse auf Platz 126 (28. TM45) mit der Gesamtzeit von 2:15:18 Std. (25:51/1:01:48/42:56). Details unter: www.t3-duesseldorf.de

Seepark-Triathlon Bad Bodenteich - 23. Juni 2013

Henrik Endl von den Uni Triathlöwen Bremen zeigte bei der Mitteldistanz (2 - 90 - 21 km) in Bad Bodenteich seine zweite gute Leistung
innerhalb einer Woche. Wie gewohnt kam er mit einer Schwimmzeit von 35:14 etwas später aus dem Wasser, konnte dann aber mit 2:23:37 Std. inklusive beider Wechsel über die 90 km Boden gut machen, um dann mit einem Halbmarathon in 1:25:46 Std. den 5. Platz in der Gesamtwertung (2. TM30) zu erreichen. Besonders freute er sich über die Gesamtzeit von 4:24:37 Std. und einem gelungenen Härtetest vor seiner Langdistanz im Juli.
Ebenfalls am Start waren über die Volksdistanz (0,6 - 30 - 5 km) Volker Rohlfs (Uni Triathlöwen Bremen), der mit einer Zeit von 1:30:47 Std., den 2. Platz in der TM50 (30. Gesamt) belegte: und Heiner Kasakausky (Bremer Sport-Club) wurde mit in 1:49:17 Std. der 17. der TM50 (Gesamt 109.) Michelle Wagner (OT Bremen) wurde nach 1:52:51 Std. in ihrer AK 3. (Gesamt 29.) und Margrit Rudolph (Uni Triathlöwen Bremen) belegte nach 2:04:12 in ihrer TW55 den 4. Platz (Gesamt 45.).
Über die Bad Bodenteicher Distanz (1,5 - 60 - 10 km) konnte Britta Uhde (Uni Triathlöwen Bremen) mit der Gesamtzeit von 3:26:36 Std. den 8. Gesamtrang erreichen und den 2. Platz in der TM40. Ebenfalls zweiter in der TM30 wurde Christian Hunhold (Uni Triathlöwen Bremen), nach 2:59:46 Std. (Gesamtplatz 11). Er kam knapp vor Ramin Meschgbu (SG Findorff-Bremen) ins Ziel, der mit 3:01:38 Std., den 3. Platz in der TM45 (15. Gesamt) erreichte.

Steinbecker Triathlon - 23. Juni 2013

Schnell erholt hatte sich offensichtlich Joachim Doeding (SG Findorff-Bremen) vom AK-Sieg beim Ironman 70.3 in Berlin. Beim SteelMan (1,5 - 70 - 21,1 km), ausgetragen im Rahmen des Steinbecker Triathlon, erreichte er sogar einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung. Nach 3:45:22 Std. (26:45/1:52:30/1:26:07) belegte er Platz 3 und gewann wiederum seine TM55.

Peiner Härke Kurztriathlon mit Lemonsports Landesliga - 16. Juni 2013

Neben den Uni Triathlöwen Bremen mit einer Herren- und einer Frauenmannschaft waren das Herren- sowie das Mixed-Team des Triathlon Club Bremen bei guten äußeren Bedingungen nach Peine gereist, um gegen die Konkurrenz in der Lemonsports Landesliga über die olympische Distanz (1,5 - 40 - 10 km) anzutreten. MIt einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang den Uni Triathlöwen eine faustdicke Überraschung. Mit Henrik Endl (4), Ingo Litzbarski (11), Rainer Koschke (34), Jörn Schumm (47) und Jonas Czwikla (49) sammelten sie lediglich 145 Punkte und wurden mit satten 37 Punkten Vorsprung auf den Zweitplazierten Mannschaftssieger in der Landesliga. Die Herrenmannschaft des TCB erlangte mit 412 Punkten Platz 16. Das Mixed-Team landete auf Platz 31. Das Frauenteam der Uni Triathlöwen belegte Platz 13.
In der Zwischenwertung der Tour liegen die UTB-Herren jetzt auf Platz 7, die TCB-Herren auf Platz 11, das TCB-Mixed-Team auf Platz 31 und die Uni Triathlöwinnen auf Platz 13.

Hervorzuheben sind  weiter die starken Einzelleistungen von Henrik Endl und Ingo Litzbarski. Henrik belegte in einem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld in 2:06:27 Std. Gesamtplatz 7. Ingo erreichte in 2:10:31 Std. Gesamtplatz 21.  Alle detailierten Ergebnisse unter http://www.peiner-triathlon.de/Ergebnisse/Ergebnisse2013.aspx

Mitteldistanz Ingolstadt - 16. Juni 2013

Thorben Preikschat  absolvierte in Ingolstadt die erste Mitteldistanz seiner noch jungen Triathlonkarriere. Der vom Laufsport kommende Athlet des OT Bremen hatte den größten Respekt vor der Schwimmstrecke.  Besonders beim Start wollte er dem anfänglichen Trubel aus dem Weg gehen und wählte seinen Kurs außerhalb der Ideallinie. Nach 38:48 Min. erreichte er als 193. die  erste Wechselzone. Mit etwas Frust im Bauch konnte er dann auf der 74 km langen Radstrecke Platz um Platz gut machen und wechselte nach einer Radzeit von 1:55:56 als 89. auf die Laufstrecke. In seiner Paradedisziplin arbeitete er sich weiter nach vorne und erreichte nach einem hervorragenden Halbmarathon in 1:20:49 Std. als 38. in einer Gesamtzeit von 4:02:22 Std. zufrieden das Ziel. 

Ironman 70.3 Berlin - 16. Juni 2013

Sechs Bremer stellten sich der Herausforderung Ironman 70.3 in Berlin - der Debütveranstaltung, die allerdings nicht über 70,3 Meilen sondern nur über 1,9 - 87 - 21,1 km ging. Und drei mischten ganz weit vorne mit.
Hervorragend schnitt Lena Ischebeck (Uni Triathlöwen ab. Sie erzielte den 29. Platz in der Frauenwertung und den 2. Platz in der TW 18. Nur zwei Minuten fehlten ihr zum AK-Sieg. Trotzdem hat sie sich für die Ironman 70.3-Weltmeisterschaften in Las Vegas qualifiziert. Ihre Zeit war 5:23:52 Std. (39:20/4:12/2:48:55/2:11/1:49:14).
Schnellster war Edward Gantino (Triathlon Club Bremen), der  ausgeglichen in allen drei Disziplinen war. So kam er insgesamt auf Platz 52 (8.TM25) und finishte nach 4:31:55 Std. (32:29/2:38/2:24:18/1:19/1:31:11). Schon auf Gesamtrang 69 folgte der älteste Bremer - Joachim Doeding (SG Findorff-Bremen), dem damit der Altersklassensieg in der TM55 gelang. Nach dem Schwimmen lag er in der AK auf Platz 3. Auf dem Rad übernahm er die Führungsposition, die es bis ins Ziel verteidigte. Insgesamt brauchte er 4:39:27 Std. (36:44/2:51/2:24:56/1:30/1:33:26). Mit dem AK-Sieg hat er sich wiederum für die Ironman 70.3-Weltmeisterschaften in Las Vegas qualifiziert (siehe sein Bericht unten). Drittschnellster Bremer war Holger Masuch (Triathlon Club Bremen) auf Gesamtplatz 129 (10.TM45), der sich nach 4:53:55 Std. (35:01/2:24/2:31:54/1:33/1:43:03) ebenfalls für die Weltmeisterschaften in Las Vegas qualifizierte.
Alexander Stange (Uni Triathlöwen Bremen) kam nach 5:33:17 Std. (33:17/3:51/2:53:40/2:36/1:59:53) als 402 (17.TM18) an. Das Bremer Männer-Quartett komplettierte Michael Collet (ebenfalls TCB). Er belegte nach 6:09:29 Std. (47:41/8:14/2:52:31/3:50/2:17:13) Platz 620 (10.TM55).

Hier der subjektive Wettkampfbericht von Joachim Doeding:
"Am 16. Juni fand der erste Ironman 70.3 in Berlin statt. Der Start meiner AK war gleich als drittes nach den Profis und den Damen angesagt. Das war mir Recht, da dann mit weniger Verkehr und den damit verbundenen Risiken bei Überholungsmanövern zu rechnen ist. Und um Punkt 8:15 Uhr ging es dann in der für mich mit ca. 18°C eher kalten Spree los, zuerst schnell flussabwärts angeschoben von der Strömung und dann langsam zurück flussaufwärts gegen die Strömung. Als dritter in der AK, aber noch längst nicht geschlagen, kam ich aus dem Wasser. Danach ging es so schnell wie möglich durch die am Ost-Ufer der Spree aufgebaute erste Wechselzone und nun mit dem Fahrrad ca. fünf Kilometer durch Berlin bis zum Tempelhofer Flughafen. Dort wurden dann auf den ehemaligen Landebahnen drei Runden gefahren. Ein ursprünglich geplanter anspruchsvollerer und abwechslungsreicherer Kurs musste aufgrund des Besuches von Barack Obama auf die nun gewählte absolut flache und durch viel Wind gekennzeichnet Strecke reduziert werden. Nun in der AK schon in Führung liegend konnte ich bei jedem der unzähligen Wendepunkte die Konkurrenz und meine gegenüber dieser steigende Führung kontrollieren. Nach 87 Km war es dann mit dem mitunter langweiligen Hin- und Herfahren aus und ich fuhr in die zweite, am Rand des Flughafengeländes aufgebaute Wechselzone. Von dort aus standen drei auch wieder flache Runden auf dem Programm. Die Strapazen des Fahrradfahrens bei starkem Wind trotz der relativ "leichten" flachen Strecke machten sich auf den ersten Kilometern bemerkbar und es dauerte länger als gewohnt bis ich die optimale Kombination zwischen maximaler Geschwindigkeit und minimalem Kraftaufwand für die 21,1 Kilometer herausfand. Nun ging es darum, mich auf die Lauftechnik und -effizienz zu konzentrieren und hier und da die durch den  starken Wind entstehenden Vorteile des Windschatten-Laufens auszunützen. Ansonsten galt es so schnell wie möglich zu laufen um jegliche Gedanken an Müdigkeit zu verdrängen! Und dann endlich, nach insgesamt 4 Stunden 39 Minuten und 27 Sekunden und mit über 11 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Deutschen Detlef Profasca, komme ich sehr zufrieden als Sieger der AK und 69. im Gesamtklassement ins Ziel. Mit diesem Sieg garantierte ich mir auch meine nun sechste Teilnahme an der IM 70.3-Weltmeisterschaft im kommenden September in Lake Las Vegas/Nevada".

Triathlon-Europameisterschaften Sprintdistanz in Alanya/Türkei - 15. Juni 2013

Ein Bremer Altersklassen-Triathlet war bei den Europameisterschaften über die Sprintdistanz (0,75 - 20 - 5 km) in der Türkei dabei: Christian Siedlitzki (SG Findorff-Bremen) trat für Österreich in der TM45 an. Dabei hatte er sich mit 26 Konkurrenten auseinander zu setzen.
Als 9. kam er in seiner schwächsten Disziplin aus dem Mittelmeer. Mit der sechstbesten Radzeit verbesserte er seine Position schon leicht. Und mit der zweitbesten Laufzeit konnte er noch einen weiteren Platz gut machen und sich auf Rang 7 positionieren.. Nach 1:01:32 Std. überlief er die Ziellinie (13:02/0:33/29:14/0:00/20:08)

Triathlon-Europameisterschaften Olympische Distanz in Alanya/Türkei - 14. Juni 2013

Über die Olympische Distanz startete Sebastian Körner (OT Bremen) bei den Europameisterschaften zusammen mit 28 anderen Agegroupern in der Altersklasse TM30-34. Mit der schnellsten Schwimmzeit kam er als erstes aus dem 25°C warmen Mittelmeer, um dann auf die 5 km-Wendepunkstrecke zu wechseln. Obwohl er nur die fünfbeste Radzeit hatte, konnte er durch die beiden schnellsten Wechsel (28s und 32s) seine Führungsposition bis zur Laufstrecke halten. Dort musste er leider zwei Agegrouper an sich vorbeiziehen lassen, so dass er am Ende mit der Bronzemedaille und einer neuen persönlichen Bestzeit in Alanya mit 1:58:40 Std. (22:26/ 0:28/57:33/0:32/38:15) finishte. http://www.triathlon.org/results/result/2013_alanya_etu_triathlon_european_championships/259370

Woogsprint Triathlon Darmstadt (mit Deutschen Meisterschaften der Altersklassen) - 9. Juni 2013

Zwei Bremer vom Triathlon Club Bremen stellten sich beim Woogsprint Triathlon in Darmstadt in ihren Altersklassen der nationalen Konkurrenz im Kampf um die Titel der Deutschen Meister. Bei angenehmen Wetterbedingungen und einer Wassertemperatur deutlich höher als in den letzten Wochen, aber einer Neoprenerlaubnis, ging es über die Sprintdistanz von 0,75 - 20 - 5 km.
Lüder Kruse als Jüngerer war der schnellere des Duos. Er finishte nach 1:07:39 Std. (11:53/1:52/32:31/1:19/20:03), belegte damit Gesamtplatz 47 und in seiner TW45 Platz 12. Sportamtsleiter Uli Mix benötigte 1:17:32 Std. (17:07/2:12/34:26/2:51/20:55). Das reichte zu Gesamtplatz 132 bzw. Platz 14 in der TM55.

Und hier der Bericht von Uli Mix:

"Zu den Deutschen Meisterschaften im Sprinttriathlon 2013 trafen sich am Sonntag, den 9. Juni 13 die Triathletinnen und Triathleten in Darmstadt. Bei diesem nationalen Wettkampf galt es die schnellsten Sprinter im Triathlon über 750 m Schwimmen, 20 km Fahrradfahren und dem abschließenden 5 km Lauf zu ermitteln. Alle Altersklassen von 20 Jahren aufwärts bis 75 Jahre mussten die gleiche 25,750 km lange Rennstrecke bewältigen. Traditionell sind die Altersklassen 40 bis 55 Jahre am stärksten bei diesen nationalen Wettkämpfen vertreten. Die gut organisierte Deutsche Meisterschaft der Deutschen Triathlon Union, DTU fand im und rund um das Naturseebad Großer Woog See im hessischen Darmstadt statt.
Aus Bremen waren unter den mehr als 300 Teilnehmern die beiden Athleten des Triathlon Club Bremen (TCB) Lüder Kruse, Altersklasse AK 45 und Uli Mix, AK 55 am Start. Beide starten auch in TCB-Teams in der Lemon Sport Tours/Landesliga Niedersachsen. Während Lüder Kruse schon an Deutschen Meisterschaften im Triathlon teilgenommen hatte, war es für Uli Mix der erste DM Start.
Bei sommerlichen Temperaturen von 25 Grad konnten die beiden Bremer Sportler am Samstag vor dem Rennen noch unter idealen Bedingungen auf den einzelnen Strecken trainieren. Über die Nacht zum Sonntag schlug das Wetter in Hessen jedoch völlig um. Gewitter direkt über dem Woog See und Starkregen verzögerten am Morgen des Wettkampfs zur DM mehrfach die einzelnen Starts. Die Wasserwacht sperrte bei Blitzen und Donner direkt über dem See aus Rücksicht auf die Gesundheit der Sportler und Sportlerinnen die Wettkampfstrecke.
Kurz nach 11.00 Uhr fiel dann für die beiden Bremer Athleten der Startschuss. Das gesamte Rennen fand im strömenden Regen statt und unter der Vorgabe der Wettkampfleitung an die Triathleten, dass es jederzeit abgebrochen werden konnte.
Lüder Kruse bot ein starkes Rennen auf der Schwimmstrecke und der mit Wasserlachen übersäten Radrennstrecke. Dies war äußerst gefährlich, da nicht nur Kruse Geschwindigkeiten bei diesem Zeitfahren von fast 60km/h auf einem gesperrten Autobahnabschnitt erreichte. Er kam mit einer Zeit von 1:07h als 12. seiner AK ins Ziel. Sieger wurde in dieser AK Oliver Weber mit 1:02 h von Triathlon Wetterau.
Uli Mix lag nach dem Zeitfahren zwar unter den ersten zehn seiner AK musste aber vor dem 5 km Lauf in die Penalty-Box. Er war während eines Überholvorganges auf der Autobahn mit seinem Rennrad in den Windschatten seines Vordermannes geraten, was die Kampfrichter mit dem Absitzen einer Zeitstrafe im Strafzelt ahndeten. Er kam schließlich mit einer Zeit von 1:17h auf dem Platz  14 ins Ziel. Sieger in seiner AK 55 wurde mit einer Zeit von 1:05h Ralf Lagermann vom Mönchengladbacher TV.
Gesamtsieger der DM und schnellster Sprinttriathlet wurde bei den Männern Florian Adam, 25 J. vom Tri Team Freiburg in einer Zeit von 1:01h. Bei den Frauen siegte Marina Maul, ebenfalls 25 Jahre, vom VfL Münster in einer Zeit von 1:05h.
Wenn es auch nicht zu vorderen Platzierungen reichte, waren die beiden Bremer Triathleten mit Ihren Leistungen und Zeiten zufrieden. Lüder Kruse wird im Juli in Düsseldorf bei der Deutschen Meisterschaft über die Olympische Distanz, 1.500 Meter Schwimmen, 40 km Radfahren und dem abschließenden 10 km Lauf starten. Uli Mix will im nächsten Jahr bei der DM - Start den Sprung unter die Top 10 seiner Altersklasse über eine verbesserte Schwimmleistung und ohne einen unfreiwilligen Aufenthalt in der Penalty - Box schaffen.
Insgesamt waren die Leistungen aller "Agegrouper" auf einem hohen Niveau. Die Motivation unter widrigsten Wettkampfbedingungen in den drei Disziplinen des Triathlons alles zu geben und auch mal "auf die Zähne zu beißen" spürte man bei allen Agegroupern. Es wurde auch im Schlamm der aufgeweichten Wechselzone keine Sekunde verschenkt.
Fazit der beiden Bremer Triathleten:
Es war ein tolles Sportwochenende. Triathlon ist im Vergleich zu anderen Sportarten noch eine junge Sportdisziplin mit einem uneingeschränkten Zulauf. In diesem Jahr wird aufgrund der Wetterkapriolen jeder Wettkampf zu einem "Sport „Abenteuer. Neben dem testen der Grenzen seiner individuellen Leistungsfähigkeit im Ausdauersport, dem ständigen Wechsel von einer Disziplin in eine andere üben die von Wochenende zu Wochenende unterschiedlichen Wettkampfstrecken in der Natur einen großen Reiz auf die "Agegrouper" aus.
Für die beiden Bremer war darüber hinaus der Erfahrungsaustausch bei einem nationalen Wettkampf über Schwimm-, Fahrrad-, Lauf- und Wechseltechnik eine wertvolle Bereicherung für zukünftige Starts."
Die einzelnen Ergebnisse unter:
http://www.dtu-info.de/aktuelles/items/altersklassen-dm-2013-sprint-in-darmstadt.html

O-See-Triathlon in Uelzen - 2. Juni 2013

Einzige Bremerin in Uelzen war Käthe Reichert (Radclub Bremen). die sich dem Kurztriathlon stellte (1,5 - 45 - 10,5 km). Ihre Gesamtzeit von 2:43:25 Std. (26:40/1:26:34/50:11) reichte zum 3. Podiumsplatz und dem Sieg in ihrer TW35.

2. Triathlon-Bundesliga Nord in Potsdam - 2. Juni 2013

Beim zweiten Wettkampf der 2. Bundesliga Nord war auch ein Bremer am Start: Marek Jaskolka (SG Findorff-Bremen), der ein Zweitstartrecht für das EJOT Team TV Buschhütten II hat und seit seinem Umstieg auf die Langdistanz nur noch für das zweite Team von Buschhütten auf der Sprint- und Olympischen Distanz unterwegs ist.
In Potsdam war er aber schnellster alle Bundsliga-Starter und gewann den Wettbewerb über die Sprintdistanz (0,75 - 20 - 5 km) nach 57:49 Min. Mit seinen Mannschaftskameraden gewann er auch die Mannschaftswertung. Nach zwei von fünf Wettkampfen (Ende Mai in Gladbeck und jetzt in Potsdam) führt das EJOT Team TV Buschbütten II die 2. Triathlon-Bundesliga Nord an. In der 1. Triathlon-Bundesliga liegt das EJOT Team TV Buschhütten I ebenfalls an der Spitze.

Wasserstadt-Triathlon in Hannover-Limmer (mit Bremer Landesmeisterschaften Mitteldistanz) - 02.Juni 2013

Am Sonntag wurden im Rahmen der Mitteldistanz in Limmer die Bremer Landesmeisterschaften ausgetragen. Am Start waren 10 Männer und lediglich eine Frau des Bremer Triathlon Verbandes.

Bei frischen 15,5 Grad Wassertemperatur stieg  ) nach 29:14 Minuten als erster aus dem Kanal. Im Abstand von 2 bzw. 3 Minuten folgten Philipp Cohrs (TCB) und Mirco Strüber (OSC Bremerhaven), sowie Henrik Endl (Uni Triathlöwen Bremen) nach 33:53 Minuten. Auf dem Rad kam Philipp mit den schwierigen Windverhältnissen am besten zurecht und fuhr mit 36,7 km/h das schnellste Radtempo. Früh überholte er Christoph und baute seinen Vorsprung bis zur Wechselzone auf 8 Minuten aus. Zwischen die beiden schob sich noch Mirco mit der zweitbesten Radzeit. Henrik Endl erwischte einen nicht so guten Tag und so konnte er seine Radstärke nicht im gewohnten Maße ausspielen. Auf der Laufstrecke entschied Christoph mit einem Halbmarathon in 1:22:27 Std. den Dreikampf für sich. Er wurde in 4:29:21 Std. und mit einem Vorsprung von 1:43 Minuten auf Philipp (4:31:04 Std.) Bremer Landesmeister. Mit einer sehr ausgeglichenen Leistung folgte auf Platz 3 Mirco in 4:40:10 Std. Henrik wurde in 4:47:05 Std Vierter und Thomas Bonesky (Triathlon Club Bremen) nach 5:15:36 Std Fünfter. Überglücklich finishte Thomas Nolte (OT Bremen) als Sechster seine erste Mitteldistanz in 5:24:16 Std.
Bei den Frauen kam Swantje Steudte (OSC Bremerhaven) nach 43:15 Minuten aus dem Wasser. Mit einer Radzeit von 3:37:08 Std. und einem Lauf in 2:19:45 Std. wurde sie in 6:40:09 Std. Bremer Landesmeisterin
.

In der Gesamtwertung der Mitteldistanz platzierten sich die schnellsten Bremer auch nicht schlecht. Bei 315 F Philipp Cohrs platzierte sich auf Rang 19 und Mirco Strüber auf Rang 29. Swantje Steudte belegte im 47-köpfigen Frauenfeld Platz 41.
Alle Ergebnisse unter www.wasserstadt-triathlon.de

 

 

 

 Präsident Thomas Adam mit Henrik Endl und Philipp Cohrs (von links nach rechts)

Wasserstadt-Triathlon in Hannover-Limmer (mit lemonsports-com-tour/niedersächsische Landesliga) - 1. Juni 2013

Wie schon eine Woche vorher in Bokeloh waren auch beim zweiten Wettkampf der niedersächsischen Landesliga nicht gerade triathlonfreundlich. Bei 16 Grad Wassertemperatur und noch niedrigerer Lufttemperatur hieß es, sich warm anzuziehen, um den Sprinttriathlon (0,75 - 20 - 5 km) zu bewältigen.

Wie in Bokeloh war der außerhalb der Liga startende Christian Siedlitzki (SG Findorff-Bremen) schnellster Bremer. Nach 59:58 Std. (11:13/32:46/15:58) blieb er knapp unter der Schallmauer von einer Stunde, belegte Gesamtplatz 5 und gewann seine TM45.

Schnellster Bremer Ligastarter auf Platz 47 war dieses Mal Lüder Kruse (Triathlon Club Bremen) mit der Zeit von 1:04:34 Std., 10 Sekunden später gefolgt von Hendrik Ahlers (Uni Triathlöwen Bremen) auf Platz 49. Drittschnellster Bremer war Fabian Neugebauer (UTB) mit 1:06:08 Std. auf Rang 76, dem innerhalb einer knappen Minute Maik Borchers (TCB), Jonas Czwikla (UTB), Rainer Koschke (UTB), Viktor Kimmel (TCB) und Jens Roeder (TCB) folgten. Die TCB-Männermannschaft erzielte insgesamt den 11. Platz. Gleich dahinter rangierten die Uni Triathlöwen, die dieses Mal auf ihren stärksten Athleten Henrik Endl verzichten mussten, der am nächsten Tag auf der Miteldistanz an den Start ging. Die TCB-Mixed-Mannschaft - ebenfalls in der Männerwertung geführt - belegte Platz 31. Im Zwischenstand der Landesliga nach zwei von fünf Wettkämpfen konnten die TCB-Herren ihren 11. Platz halten; die Uni Triathlöwen Bremen sind dagegen auf Platz 10 abgerutscht. Und das TCB-Mixed-Team liegt weiterhin auf Platz 31.

In der Frauenwertung war Britta Uhde (Uni Triathlöwen Bremen) nach 1:14:07 Std. die schnellste Bremerin auf Platz 20. 50 Sekunden später folgte ihr auf Rang 26 Sabine Schick (TCB). Und Meike Wocken (TCB) war nach 1:16:55 Std. die drittschnellste Bremerin. Die Frauenmannschaft der UTB erzielte dieses Mal Rang 12 bei 14 Mannschaften. In der Zwischenwertung liegen sie jetzt auf Platz 13.

ITU Weltmeisterschaften Langdistanz in Belfort / Frankreich - 01. Juni 2013

Am 01.06.2013 fanden in Belfort/Frankreich die Weltmeisterschaften der ITU für die Triathlon-Langdistanz statt. Am Start waren circa 1.000 Sportler aus 31 Nationen, die DTU war mit drei Elite-Frauen, 41 Age Groupern (35 Männer, 6 Frauen) und einem Paratriathleten vertreten. Auch dabei: Andreas Römhild vom OSC Bremerhaven und Holger Masuch vom TC Bremen.

Wetterbedingt (Wasser <14°C, Luft <10°C) mußte der Wettbewerb jedoch als Duathlon über 10 / 87 / 20 km ausgetragen werden. Am Renntag war es immer noch nasskalt, auf dem Radcourse kam ab 800 Höhenmeter noch streckenweise Nebel dazu. Die Laufstrecke verlief mit je zwei steilen langen Anstiegen als 10km-Runde um den Lac de Malsaucy, die bergige und teils gerade erst notdürftig geflickte Radstrecke führte u.a. über den 1.180 m hoch gelegenen Ballon d`Alsace.

Schwierige Bedingungen auf einem ziemlich anspruchsvollen Profil. Die Organisatoren hatten sicher keinen leichten Job. Die Klamottenfrage ist wegen den (eigentlich) strikten „uniform rules“ ein kniffliger Punkt geworden, der kurzfristig geänderte Ablauf hat sich teilweise erst im Rennen auf Nachfrage erschlossen. Aber die Helfer waren sehr freundlich und engagiert, auch im internationalen Teilnehmerfeld ging es angenehm freundschaftlich und fair zu. Insgesamt wieder ein besonderes Erlebnis, es hat Spaß gemacht und auch mit dem Ergebnis können wir leben:

In der Agegrouper-Wertung mit 732 Startern kamen Andreas mit 5:17:35h auf Gesamtplatz 165 und Holger mit 5:40:25h auf Gesamtplatz 311 ins Ziel. 

Am 01.06.2013 fanden in Belfort/Frankreich die Weltmeisterschaften der ITU für die Triathlon-Langdistanz statt. Am Start waren circa 1.000 Sportler aus 31 Nationen, die DTU war mit drei Elite-Frauen, 41 Age Groupern (35 Männer, 6 Frauen) und einem Paratriathleten vertreten. Auch dabei: Andreas Römhild vom OSC Bremerhaven und Holger Masuch vom TC Bremen.

Wetterbedingt (Wasser <14°C, Luft <10°C) mußte der Wettbewerb jedoch als Duathlon über 10 / 87 / 20 km ausgetragen werden. Am Renntag war es immer noch nasskalt, auf dem Radcourse kam ab 800 Höhenmeter noch streckenweise Nebel dazu. Die Laufstrecke verlief mit je zwei steilen langen Anstiegen als 10km-Runde um den Lac de Malsaucy, die bergige und teils gerade erst notdürftig geflickte Radstrecke führte u.a. über den 1.180 m hoch gelegenen Ballon d`Alsace.

Schwierige Bedingungen auf einem ziemlich anspruchsvollen Profil. Die Organisatoren hatten sicher keinen leichten Job. Die Klamottenfrage ist wegen den (eigentlich) strikten „uniform rules“ ein kniffliger Punkt geworden, der kurzfristig geänderte Ablauf hat sich teilweise erst im Rennen auf Nachfrage erschlossen. Aber die Helfer waren sehr freundlich und engagiert, auch im internationalen Teilnehmerfeld ging es angenehm freundschaftlich und fair zu. Insgesamt wieder ein besonderes Erlebnis, es hat Spaß gemacht und auch mit dem Ergebnis können wir leben:

In der Agegrouper-Wertung mit 732 Startern kamen Andreas mit 5:17:35h auf Gesamtplatz 165 und Holger mit 5:40:25h auf Gesamtplatz 311 ins Ziel. 

Bremer Landesfinale Triathlon-Jugend trainiert für Olympia - 31. Mai 2013

Ausgeschrieben war für das "Jugend trainiert für Olympia"-Landesfinale ein Triathlon, aber bei nur 15 Grad Wassertemperatur im Schloßparkbad musste das Schwimmen durch ein zweites Laufen ersetzt werden. Ansonsten spielte das Wetter mit - es gab keinen Regen und im Laufe des Vormittags kam sogar die Sonne zum Vorschein. Fünf Bremer Schulen hatten Mannschaften gestellt. Die Mannschaften (jeweils drei Schülerinnen und drei Schüler) mussten sich in zwei 3er-Staffeln aufteilen, die nach dem ABC-Modell den Duathlon (0,9 - 3 - 1,4 km) zu absolvieren hatten, d. h. Schüler A läuft, B fährt Rad, C läuft, dann läuft B, C fährt Rad und A läuft und im dritten Durchgang läuft C, A fährt Rad und B läuft. Die Zeiten der beiden Staffeln einer Schule wurden addiert. Gelaufen wurde im Schloßpark und die Radrunde war ein autofreier Radweg in Sebaldsbrück.

Nicht ganz überraschend setzte sich die Mannschaft der Oberschule Ronzelenstraße, der Sportbetonten Schule Bremen, als Sieger durch. 2:36 Min. betrug ihr Vorsprung auf die Oberschule Findorff, die letztes Jahr das als Triathlon ausgetragene Landesfinale gewonnen hatte. Platz 3 belegte die Oberschule Roter Sand. Die Siegermannschaft der OS Ronzelenstraße wird Bremen beim Triathlon-Bundesfinale vom 22.-26. September im Olympiapark Berlin vertreten.
Das Ergebnis des Landesfinales im Einzelnen:
1. Platz: Oberschule Ronzelenstraße-Sportbetonte Schule - 1:39:02 Std.
2. Platz: Oberschule Findorff - 1:41:38 Std.
3. Platz: Oberschule Roter Sand - 1:44:21 Std.
4. Platz: Oberschule Lerchenstraße - 1:46:38 Std.
5. Platz: Oberschule Waller Ring - 1:52:02 Std.

 

Die Siegermannschaft von der Oberschule Ronzelenstraße (links: BTriV-Schulsportbeauftragte Daniela Haupt) ...

 

 ... und alle Schulmannschaften mit BTriV-Präsident Thomas Adam (links vorn) und Vize-Präsident und Kampfrichter Ronald Heise (rechts vorn).

Sprinttriathlon Bokeloh (mit lemonsport.com-Tour/niedersächsische Landesliga) - 25. Mai 2013

An der Saisoneröffnung in Bokeloh nahmen 29 Triathleten (23 Männer, 6 Frauen) des Bremer Triathlon Verbandes teil. Fast alle traten mit ihren Mannschaften in der niedersächsischen Triathlon-Landesliga an, die jetzt lemonsport.com-Tour heißt: die Uni Triathlöwen Bremen mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft und der Triathlon Club Bremen mit einer Herren- und einer Mixed-Mannschaft, die allerdings auch in der Herrenliga gewertet wird. Bei widrigen Bedingungungen, 9 Grad und Regen, war das 700m lange Schwimmen bei 26 Grad Wassertemperatur im Freibad noch der angenehmste Teil des Rennens. Auf den 21 Radkilometern hatten insbesondere die letzten Startgruppen mit heftigem Gegenwind und Regen zu kämpfen. Und beim 5 km-Lauf war das Wetter auch nicht viel besser.

Schnellster Bremer war der als Solist gestartete Christian Siedlitzki (SG Findorff-Bremen) auf Gesamtrang 13 mit der Gesamtzeit von 1:06:21 Std., gefolgt von Henrik Endl (Uni Triathlöwen Bremen) auf Platz 24. (1:07:28 Std.) und Ingo Litzbarski (Uni Triathlöwen Bremen) auf Platz 36 (1:10:23 Std.). Bei den Frauen war Sabine Schick (TCB) auf Platz 32 mit 1:22:8 Std. schnellste Bremerin. Auf Platz 50 folgte Maike Wocken (TCB - 1:25:06 Std.) und auf dem 82. Platz Sylvia Hils (Uni Triathlöwen Bremen - 1:30:20 Std.).

In der Herren-Mannschaftswertung belegten die Uni Triathlöwen Bremen Platz 6. Die TCB-Herren ereichten Platz 11 und die Mixed-Mannschaft lag auf Rang 31 bei insgesamt 34 Mannschaften. Die Uni Triathlöwinnen mussten in der Frauenwertung die "rote Latene" auf Platz 14 übernehmen. Der nächste Liga-Wettkampf steht schon am 2. Juni in Hannover-Limmer an.

Alle Ergebnisse unter: www.tsvbokeloh.de

Challenge Barcelona Maresme ETU Mitteldistanz -19.05.2013

In der Nähe von Barcelona nahm Thomas Jaeschke (Triathlon Club Bremen) die anspruchsvolle Strecke an der Costa Brava mit ingesamt 1374 Höhenmetern in Angriff. Von insgesamt 1354 Athleten belegte er Rang 261 und konnte sich so im vorderen Fünftel des Teilnehmerfeldes platzieren. Grundstein hierfür war vor allem seine Starke Leistung auf dem Rad (2:55 Std.) Bei schlechten Witterungsverhältnissen (10 Grad) und hohem Wellengang bemängelt Thomas vor allem die fehlende Absicherung durch ausreichend Begleitkanus. Weiter war ein Großteil der sehr anspruchsvollen Radstrecke nicht abgesperrt, was erhebliche Stürze zur Folge hatte.  Einen positiven Eindruck hinterließ die Laufstrecke an der Costa Brava, die von vielen tausenden Zuschauern gesäumt war. Thomas Jaeschke TCB: 36:50 / 5:51 / 2:55:19 /1:08/1:56:08 AK-45-49 Platz 29 / Gesamt 261.

Hamelner Triathlon - 12.05.2013

Nur einen Bremer zog es in diesem Jahr zum Triathlon nach Hameln. Über die Volksdistanz (0,5 - 20 - 5 km), bei der im Freibad geschwommen wurde, belegte Lutz Wiese (Bremer Sport-Club) nach 1:06:37 Std. (7:10/40:20/19:07) Gesamtplatz 83. In seiner TM50 musste er mit dem undankbaren 4. Platz vorlieb nehmen - 41 Sekunden fehlten zu einem Podiumsplatz.

Ironman 70.3 Alcudia / Mallorca - 11.05.2013

Am 11.5.2013 zog es 4 Bremer zum Ironman 70.3  nach Mallorca. Neben Profi Marek Jaskolka (SG Findorff-Bremen) standen Sandra Richter,  Henning Frers (beide Radclub Bremen) und Jürgen Rehkugler (Uni Triathlöwen Bremen) morgens in der Bucht von Alcudia an der Startlinie. Bei traumhaften Bedingungen kam Marek  mit der Spitzengruppe nach etwas über 22 Minuten aus dem Wasser, konnte dann jedoch das hohe angeschlagene Tempo der Favoriten auf dem Rad nicht mitgehen. Leider reichte auch der anschließende Halbmarathon auf Weltklasseniveau  (1:12) nicht aus, um die Lücke zu schließen. So wurde er in einem starken Profifeld 31. nach 4:13:14 Std.

Sandra Richter kam nach gut 26 Min. als 26. ihrer AK aus dem Wasser, rollte dann aber das Feld mit einer starken Leistung auf dem Rad ( 3 Std.) und einem noch stärkeren Halbmarathon (1:39) nach und nach auf. Sie wurde hierfür in der AK W40 mit dem hervorragenden 7. Platz belohnt. 
Henning Frers  (5:16 Std.) und Jürgen Rehkugler (5:23 Std.)  finishten beide unter der 5:30 Std.-Marke und platzierten sich damit im vorderen Drittel des Gesamtfeldes.  
 
Jaskolka, Marek: 00:22:17 2:42 02:33:23 / 01:12:50 = 4:13:14 Std.    29. Profis/31. Gesamt
Frers, Henning: 00:29:27  4:48 02:48:50 4:29 01:48:50 = 5:16:34 Std   129.TM45/ 804. Gesamt
Rehkugler, Jürgen: 00:34:08 5:00 02:53:08 3:22 01:48:02 = 5:23:40 Std.  104.TM45/ 986. Gesamt
Richter, Sandra: 00:36:18 6:14 03:00:23 3:42 01:39:59 = 5:26:36 Std.  7.TW45/1058. Gesamt
 

Olympic Triathlon Colonia de Sant Jordi / Mallorca - 04.05.2013

Marc Freerks vom Radclub Bremen startete auf der Olympischen Distanz auf Mallorca. Mit ausgeglichenen starken Leistungen in allen drei Disziplinen platzierte er sich im vorderen Drittel des Gesamtfeldes. Nach 2:18:05 Std. (29:40 / 1:05:16 / 39:01)  erreichte er als das 103. und 25. seiner AK45 das Ziel. 

3.  Weyher Duathlon (mit Bremer Landesmeisterschaften) - 28.04.2013

6 Bremerinnen und 18 Bremer waren in Weyhe am Start, um bei guten äußeren Bedingungen den ersten Formtest der noch jungen Saison 2013 durchzuführen. Für die Männer ging es im Rahmen der Bremer Landesmeisterschaften auf die Kurzdistanz (10-42-5 km). Die Frauen kührten ihre Landesmeisterin über die Sprintdistanz (5-21-2,5 km).
Bei den Männern sorgte auf den ersten 10km Thorben Preikschat (OT Bremen) für das Tempo. Nach 34:29 Minuten steuerte er die Wechselzone an. Kurz dahinter folgten Christoph Tapken (OT Bremen) und Henrik Endl (Uni Triathlöwen Bremen). Nach einem schnelleren Wechsel übernahm Christoph Tapken zunächst die Führung. Henrik Endl machte aber auf der Radstrecke extrem Druck und zog bei KM 10 an Christoph Tapken vorbei. Nach einer weiteren Tempoverschärfung bei KM 30 setzte Endl sich deutlich ab und ging mit 45 Sekunden Vorsprung auf die letzten beiden Laufrunden. Hier vergrößerte er seinen Vorsprung nochmals und wurde in 1:59:31 Std. erneut Bremer Landesmeister. Auf den Plätzen folgten Christoph Tapken (2:01:19 Std.) und Andreas Römhild vom OSC Bremerhaven (2:01:35 Std.). Andreas hatte mit einer starken Leistung auf dem Rad zwischenzeitlich Thorben Preikschat überholt, der ingesamt die besten Laufleistungen an diesem Tag  zeigte (2:05:27 Std.). Christoph Tapken und Thorben Preikschat legten die Grundlagen für den Mannschaftserfolg von OT Bremen, den Kay Schwarzer auf Platz 6 komplettierte.
Im Frauenfeld setzte sich Stefanie Jaensch (OSC Bremerhaven ) mit 1:15:11 Std. knapp gegen ihre Konkurentin und Vereinskameradin Lena Ischebeck (1:15:46 Std.) durch. Nur 35 Sekunden trennten die Erstplazierte von ihrer Verfolgerin. Leider fehlen hier die Zwischenzeiten und so können wir den Rennverlauf nicht nachvollziehen. Das gute Ergebnis der Bremerhavenerinnen komplettierte Kristina Jordan (OSC Bremerhaven) mit dem dritten Rang (1:17:58 Std.).
Im Sprintduathlon setzte sich Mark Jaskolka (SG Findorff-Bremen) gegenüber der gesamten Konkurenz nach 58:17 Min.durch. Christian Siedlitzki (ebenfalls SG Findorff-Bremen) war mit dem Gesamtplatz 4 (59:55 Min.) sicherlich sehr zufrieden. Dritter Bremer auf dem 8.Platz wurde Oliver Blau ( Uni Triathlöwen Bremen) nach 1:05:59 Std..

 links Startnr. 282 Landesmeister Henrik Endl, mittig Startnr. 296 Vizemeister Christoph Tapken, , mittig Startnr. 270 4.Platzierter Thorben Preikschat, weiter Startnr. 287 Viktor Kimmel, Startnr. 289 Dr. Uli Mix (Foto: Christiane Golenia)

Alle detailierten Ergebnisse findet ihr unter www.scweyhe-triathlon.de

Deutsche Meisterschaften Duathlon (Kurzdistanz) in Cottbus - 28. April 2013

Unglücklichrweise parallel zu den Bremer und Niedersächsischen Landesmeisterschaften fanden die Deutschen Meisterschaften über die Duathlon-Kurzdistanz (10 - 40 - 5 km) statt. Zwei Bremer zog es gen Osten.
Für seine Premiere auf der Duathlon-Kurzstrecke suchte sich Jan Petermann (ATS Buntentor Bremen) gleich mal die Deutschen Meisterschaften aus und stellte sich fast 100 Mitkonkurrenten. Bei seiner Paradedisziplin, dem Laufen, kam er dann auch als 4. mit einer 36:00 Min.- Laufzeit über 10 Km in die Wechselzone. Die anschließende Radstrecke beinhaltete 36 Kurven, von denen 18 als sehr enge Wendepunkte bei nasser Fahrbahn fast mit Schritttempo zu umfahren waren. Die daraus resultierenden Antritte machten dem Novizen auf dem Rennrad zu schaffen, so das er mit einer Zeit von 1:10h über 40 Km auf den 10. Platz zurückfiel. Die ungewohnte Belastung auf dem Rad ließen Jans Gesäßmuskeln schmerzvoll verhärten, was den abschließenden 5.5km-Lauf zum "Eierlauf" werden ließ. Nichtdesto trotz "eierte" Jan so wieder bis zum Ziel auf den 7. Platz der DM45 (35. Gesamt) vor und war mehr als glücklich diese ungewohnte Belastungen nach 2:09:52 Std. (36:00/1:10:40/23:13) gut überstanden zu haben. Zweiter Bremer Starter war Bernhard Friedenberg (LG Bremen-Nord). Er finishte nach 2:18:27 Std. (38:48/1:14:56/24:53) auf Rang 57 (16.DM45).
Alle Ergebnisse gibt es hier.

ETU Powerman in Horst aan de Maas/Niederlande - 20./21. April 2013

Zwei Bremer waren bei dem Powerman über die Distanz von 15 - 60 - 7,5 km am Start, der gleichzeitig Europameisterschaften über die Duathlon-Langdistanz war. Schnellster und bestplatzierter war Andreas Römhild (OSC Bremerhaven), der nach 3:07:23 Std. (57:55/1:09/1:35:38/1:25/31:17) Platz 6 in der DM40 belegte. Für Holger Masuch (Triathlon Club Bremen) reichte es nach 3:21:38 Std. (1:01:33/1:35/1:41:08/2:03/35:21) zu Rang 7 in der DM45.
Weitere Infos gibt es hier.

Abu Dhabi Triathlon - 2. März 2013

Zwei Bremer von der Airbus Sportgemeinschaft Bremen zog es zum Saisonauftakt in die Wüste zum Abu Dhabi Triathlon - und dort gleich auf die Langdistanz über 3 - 200 - 20 km. Bei den 200 Startern erzielte Nils Habermann einen ausgezeichneten 50. Platz (5. TM35) nach 8:18:55 Std. (51:53/5:57/5:40:57/3:11/1:36:59). Jan Trappschuh belegte nach 9:46:09 Std. (53:16/8:04/6:53:45/6:26/1:44:39) Gesamtplatz 123 (22. TM35).
Weitere Infos gibt es hier.

 

Sponsoren

Neoprenanzug-Hersteller TRI11: Unterstützer unsere Jugendförderung.


   


   

Veranstaltungen

Mehr Informationen auf der Seite 'Veranstaltungen'.

06.05.2018
Landesmeisterschaften Duathlon beim 8. Weyher Duathlon

03.06.2018
Landesmeisterschaften Mittel-Triathlon beim 23. Vierlanden-Triathlon in Hamburg

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